schleudertrauma traumaschleuder

es kündigt sich an. es gibt noch ein telefonat und den versuch, es irgendwie handhabbar zu machen. 

dann finde ich mich wieder in abwertung und befremdung und aversion gegen außen und innen. empfinde mein sein als unsinnig und worte wie glascherben in kopf und mund.

streife die jeans über das wunde und stecke die schuhe wie korken auf das bersten im innen. schließe die tür hinter mir. das fahrrad rollt mich in eine welt die ich unter meinen füßen nicht spüren kann. dort angekommen bin ich unsichtbar.

SelbstGespräche

Tür zu. Ruhe. Der Raum füllt sich. Mit Gedanken. Mit Gefühltem.

Ein Kommentar hat mich wieder zurück geführt in den Blog. Der Gedanke, wieder hier zu schreiben rumort schon länger. Veränderungen. Im Großen. Im Außen. In mir. In uns. Wo früher Worte weg_geschrieben worden sind, ist heute vieles näher, greifbarer. Ich bin mir näher gekommen. Wir uns. Es fühlt sich anders an, hier Worte nach außen zu schreiben um das was sich so viel näher anfühlt. Nicht wissend. Wer es ließt und warum. Und wie eine Form finden für die Worte, die viel dichter an mir, an uns formuliert werden? Manches wird unter der Überschrift: SelbstGespräche veröffentlicht werden. Es wird weiter Kommentare geben, die ich nicht veröffentliche, weil die Worte darin eher Zweigespräch als für andere sind. Und Kommentare, die für alle lesbar sind.